Du hast doch mal gesagt …

Du hast doch mal gesagt …

Nebensächlichkeiten

Erinnere dich an eine nebensächliche Kleinigkeit. Gerade diese Nebensächlichkeiten sind es, die unsere Beziehung ausmachen. Und insbesondere die Aufmerksamkeit dafür. Wenn dir dieser andere Mensch wirklich wichtig ist, dann sollten es auch seine Nebensächlichkeiten sein.

Leichter gesagt als getan. Mit der Zeit können einem diese Nebensächlichkeiten ganz schön egal sein oder – schlimmer noch – ganz schön auf den Nerv gehen.

Doch gerade in diesen Nebensächlichkeiten lassen sich viele, oft neue Aspekte des Anderen entdecken!

Wir spielen uns mit der Zeit so aufeinander ein. Wir reden nur noch was notwendig ist. Wir sagen nur noch Dinge, von denen wir wissen, dass sie den Anderen nicht zu sehr stören. (Manche auch nicht). Und so wird unsere Beziehung reibungslos und langweilig. Unsere eigentlichen Bedürfnisse, Träume und Gedanken formulieren wir mitunter nur noch in Nebensätzen. Als Anhängsel. Manchmal als Vorwurf, weil sie ja schon so lange nicht wahrgenommen und missachtet wurden.

Wenden wir uns diesen kleinen Nebensächlichkeiten zu, dann ist das mitunter ein Zugang zur versteckten Persönlichkeit des Anderen. Das was er uns nicht (mehr) zeigt. Das, was sich nicht mehr auszudrücken wagt. Das kann durchaus erschreckend, verstörend oder gar abstoßend sein. Wahrscheinlich sind wir schon einmal früher darauf gestoßen und haben ablehnend darauf reagiert.

Wie auch immer. Wir machen hier keine Psychologie-Geschichte. Den Rest musst du selbst herausfinden. Aber Achte auf die kleinen Nebensächlichkeiten!

Tipps

Tipp 1: Schreib dir diese Dinge auf! Man merkt sich so etwas ja nicht. Kleine Notiz im Handy.

Tipp 2: Bereite dich vor. Wende dich einer dieser Sachen einmal mit liebevollem Blick zu. Was könnte sie bedeuten? Was könnte dahinter stecken? Was ruft es in dir hervor? Fühlst du dich dadurch beleidigt, missverstanden, angeklagt, beunruhigt, …? Was fühlst du, wenn du daran denkst?

Tipp 3: Versuche hinter das Geheimnis zu kommen! Das gelingt nicht, wenn du dich rechtfertigst, dem anderen die Schuld gibst, recht behalten willst oder sonst irgendwie abblockst. Das gelingt nur, wenn du zuhörst und zulässt. Du musst den Anderen nicht überzeugen, du musst ihn verstehen! Das schafft Romantik!

Tipp 4: Bereite folgende Sätze vor und sage jeden davon mindestens 3x im Gespräch:

  • Achso, jetzt begreife ich erst.
  • Das kann ich gut verstehen.
  • Das ist ja wunderbar!
  • Danke, dass du mir das sagst.
  • Das habe ich nicht ganz verstanden, kannst du mir das nochmals erklären?

Tipp 5: Vermeide unbedingt Sätze wie:

  • Aber ich habe doch …
  • Aber du bist ja …
  • Aber du musst doch …
  • Aber ich kann ja …

Fällt dir etwas auf? Sätze, die mit “Aber” beginnen, sind nicht romantisch. Sätze, die Verständnis, Akzeptanz und Zustimmung vermitteln sind romantisch. Romantik hat etwas mit Näherkommen zu tun. “Aber” schafft Distanz!

Wenn du das vertiefen willst, ist vielleicht unsere Romantische Akademie etwas für dich.

Darüber hinaus gelten natürlich die Gesprächsregeln für romantische Momente.

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